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Vulkanausbruch treibt mehr als 5000 Indonesier in die Flucht

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Jakarta (dpa) - Der Ausbruch des Vulkans Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra hat bereits rund 5500 Menschen zur Flucht veranlasst.

«Die Häufigkeit der Eruptionen macht den Menschen an den Hängen Angst. Sie haben Zuflucht in Kirchen, Moscheen und Notunterkünften gesucht», sagte Katastrophenschutz-Sprecher Sutopo Nugroho am Freitag. Bislang sei aber niemand gestorben. Erst am Donnerstag hatte der Vulkan eine sieben Kilometer hohe Aschefontäne ausgestoßen.

Die Menschen in den Notunterkünften beklagten eine schlechte Versorgung, hieß es in Medienberichten. Es mangele an Lebensmitteln und Decken. Kinder litten an Atemproblemen und Durchfall. «Wenn sich hier niemand um uns kümmert, lasst uns in unsere Häuser zurückkehren und dort sterben», sagte eine Frau dem Sender SCTV.

Der rund 2400 Meter hohe Vulkan im Norden Sumatras war im August 2010 zum ersten Mal seit mehr als 400 Jahren wieder ausgebrochen. Indonesien hat die größte Vulkandichte der Welt. Im sogenannten Feuergürtel des 5000 Kilometer langen Inselstaates gibt es rund 500 Vulkane. Fast 130 von ihnen sind aktiv.

Vulkane / Indonesien
15.11.2013 · 12:08 Uhr
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