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Von der Leyen: Rente mit 67 Frage der Gerechtigkeit

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen sieht den Arbeitsmarkt in Deutschland trotz Euro-Krise und abflauender Konjunktur auch 2012 im Aufwind. Foto: Robert Schlesinger/ArchivGroßansicht

Berlin (dpa) - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat die Rente mit 67 als wichtigen Beitrag zur Generationengerechtigkeit verteidigt.

«Ab ersten Januar müssen wir einen Monat länger arbeiten für die Rente mit 67. Ich glaube, das ist auch eine Frage der Fairness gegenüber der nächsten Generation», sagte von der Leyen in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

Der schrittweise Einstieg in die Rente mit 67 beginnt mit dem Jahreswechsel. Das Ziel ist 2029 erreicht. Dann gibt es eine abschlagfreie Rente in der Regel nur noch für jene, die bis 67 arbeiten. Von der Leyen rechtfertigte das mit der demografischen Entwicklung: «Wir haben zehn Lebensjahre in den letzten 50 Jahren zusätzlich gewonnen und acht bis neun Jahr länger Rente bezogen.» Und die Entwicklung setze sich fort.

Soziales / Rente
25.12.2011 · 09:12 Uhr
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