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Von der Leyen droht mit Frauenquote per Gesetz

Berlin (dts) - Unmittelbar vor dem Spitzentreffen mit den Personalvorständen der 30 Dax-Unternehmen am Montag, hat Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) erneut mit einer Regelung der Frauenquote per Gesetz gedroht. "Wenn sich in den DAX-Konzernen auf den Top-Ebenen weiter nichts tut, brauchen wir ein Gesetz, das ist meine feste Überzeugung", sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". In einem Zielkatalog der Dax-Konzerne und der teilnehmenden Bundesminister, wurde eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils auf mittlerer und höherer Führungsebene angekündigt.

Änderungen in den Vorständen und Aufsichtsräten werden darin nicht erwähnt. Auch Familienministerin Kristina Schröder will Verstöße gegen ihre geplante "Flexi-Frauenquote" mit Bußgeldern von bis zu 25 000 Euro ahnden. Die "Flexi-Frauenquote" soll Unternehmen per Gesetz verpflichten, sich selbst individuelle Zielvorgaben zu setzen. Die FDP-Politiker Philipp Rösler und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die ebenfalls an dem Treffen teilnehmen, sprachen sich gegen eine gesetzliche Regelung aus und betonten, dass die alleinige Kompetenz für eine solche Regelung bei der Justizministerin lege.
DEU / Parteien / Unternehmen / Arbeitsmarkt
17.10.2011 · 07:37 Uhr
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