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Von der Leyen: Bei Betreuungsgeld kein Zeitdruck

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Berlin (dpa) - Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat darauf hingewiesen, dass es im Streit über das Betreuungsgeld keinen Zeitdruck gibt: «Die Antworten stehen erst 2013 an, wenn wir genügend Kitaplätze und einen Rechtsanspruch darauf für alle Familien haben»

Von der Leyen hielt grundsätzlich am Gutscheinmodell für Eltern fest, die ihre Kleinkinder zu Hause erziehen. Man könne Gutscheine zum Beispiel in die Musikschule oder in Eltern-Betreuungskurse tragen, sagte sie am Mittwoch im ARD-«Morgenmagazin». «Wir dürfen die Erziehung zu Hause nicht ausspielen gegen die Kita», unterstrich die Ministerin. Eine Betreuung in der Kindertagesstätte sei vor allem für Kinder aus sozial schwachen Familien oder mit Migrationshintergrund «unendlich wichtig».

Die CSU ist weiter für eine Auszahlung des Betreuungsgeldes. Parteichef Horst Seehofer betonte im «Handelsblatt»: «Das Betreuungsgeld kommt, und es kommt in bar.» Zugleich stellte er aber nun auch Gutscheine als Alternative in Aussicht - beschränkt auf einen kleinen Kreis. «Das könnten etwa Familien sein, die bereits beim Jugendamt besonders auffällig geworden sind.» Von der Leyen sagte dazu in der ARD: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir Familienkontrollen zu Hause haben. Das wird es nicht geben.»

Familie / Bundesregierung
25.11.2009 · 10:24 Uhr
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