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Vier Tote bei Schweizer Lawinenunglück

Rettungskräfte auf der Suche nach den Verschütteten.Großansicht

Sitten/Berlin (dpa) - Ein Lawinenunglück in der Schweiz hat mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Ein Skitourist wurde am Samstagabend noch vermisst, die Suche wurde bei Anbruch der Dunkelheit abgebrochen.

Die Lawine hatte am Samstag elf französische Tourengeher in den Walliser Alpen mitgerissen. Neun der Wintersportler waren auf Schneeschuhen unterwegs, zwei mit Tourenskis, wie die Walliser Polizei und die Rettungskräfte am Samstagabend erklärten. Es gab fünf Verletzte.

Die Gruppe war im Dorf Bourg-St. Pierre gestartet und sei am Westhang der Croix de la Tsousse auf rund 2000 Metern gewesen, als sie von der Lawine in die Tiefe gerissen wurde. Der Lawinenkegel in der Nähe des Tunnels beim Großen St. Bernhard erstreckt sich demnach über eine Länge von 300 Metern und eine Breite von 40 Metern. Die Ärzte gehen davon aus, dass die Todesopfer erstickt sind. Die Gruppe war nicht mit einem Bergführer unterwegs, hatte aber Lawinenortungsgeräte dabei.

Freizeit / Notfälle / Schweiz
27.03.2011 · 09:58 Uhr
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