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Viele Hinweise nach Doppelmord

Polizei sucht unter Hochdruck nach MädchenmörderGroßansicht

Krailling/München (dpa) - Die Polizei hat nach dem Doppelmord an zwei Kindern in Krailling bei München Dutzende Hinweise aus der Bevölkerung erhalten. Eine heiße Spur gab es am Wochenende aber noch nicht. «Es wird in alle Richtungen ermittelt», sagte eine Sprecherin der Sonderkommission am Sonntag.

Die beiden Schwestern Chiara (8) und Sharon (11) wurden in ihrem Kinderzimmer getötet. Die Mutter fand ihre Töchter, als sie zusammen mit ihrem Freund am frühen Donnerstagmorgen nach Hause kam.

Trotz intensiver Suche fehlten der Sonderkommission «Margarete» - benannt nach dem Namen der Straße, in der das Verbrechen geschah - konkrete Hinweise auf einen Täter oder das Motiv für das grausame Verbrechen. «Die Suche geht weiter, für die Ermittler gibt es jetzt kein Wochenende», sagte die Sprecherin. Das Landeskriminalamt hat eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro für Hinweise zur Aufklärung ausgesetzt. Bis Sonntagnachmittag gingen rund 30 Hinweise ein. Diese seien zum Großteil bereits abgearbeitet, erklärte die Polizei.

In der Bevölkerung sorgt das Verbrechen weiter für Fassungslosigkeit. Mehrere Menschen standen auch am Sonntag trotz Regens tief betroffen vor dem Haus, in dem die Mädchen tot gefunden wurden. Nachbarn und Bekannte legten Blumen, Kuscheltiere, Kerzen und Briefe vor dem Haus ab. «Warum?» stand auf Zetteln geschrieben oder «In Gedenken an zwei Engel».

Die 41 Jahre alte Mutter hatte die Kinder am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr alleine gelassen, um in der 100 Meter entfernten Gaststätte ihres Lebensgefährten zu helfen. Als die beiden gegen 4.40 Uhr nach Hause kamen, fanden sie die Kinder in der Wohnung. Die Haustür des Hauses war in der Tatnacht unverschlossen, jeder konnte sie von außen öffnen. Die Polizei bat auch die Besucher der Gaststätte, sich zu melden, falls sie verdächtigte Dinge beobachtet haben.

Die Mutter lebt getrennt vom leiblichen Vater der Mädchen. Das Verhältnis der Kinder zum Vater soll Medienberichten zufolge gut gewesen sein. Die Mutter soll sich liebevoll um ihre Kinder gekümmert haben.

Nach der Obduktion stand fest, dass Chiara und Sharon erstochen und erschlagen wurden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden vielfältige Gewalteinwirkungen an den beiden Opfern festgestellt. Anhaltspunkte für ein Sexualdelikt gab es nicht.

Kriminalität / Kinder
27.03.2011 · 16:03 Uhr
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