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Viele Bundesbürger halten eine Minute inne

Feuerwehrmänner nehmen an der Schweigeminute in Berlin teil. Foto: Maurizio GambariniGroßansicht

Berlin (dpa) - Mit einer Schweigeminute ist in Berlin und zahlreichen anderen deutschen Städten der zehn Opfer der rechtsextremistischen Mordserie gedacht worden.

Viele Institutionen folgten einem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände und ließen die Arbeit am Donnerstag um 12.00 Uhr kurz ruhen. In Berlin stoppten Busse und Straßenbahnen an Haltestellen, U- und S-Bahnen verharrten an Bahnsteigen. Auch der Rundfunk Berlin-Brandenburg unterbrach seine Programme für eine Minute.

Der Zwickauer Neonazi-Gruppe wird der Mord an neun Kleinunternehmern türkischer und griechischer Herkunft sowie an einer Polizistin in den Jahren 2000 bis 2007 zugeschrieben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versprach den Angehörigen der Opfer auf einer zentralen Gedenkfeier im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, dass der Staat alles tun werde, um die Morde aufzuklären und die Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Sie nannte die Morde eine Schande für Deutschland.

Extremismus / Kriminalität
23.02.2012 · 12:23 Uhr
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