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Veterinären droht Verlust der «Apotheker-Lizenz»

Ein Schwein wird mit einer Impfpistole geimpft. Foto: Waltraud Grubitzsch/ArchivGroßansicht

Berlin (dpa) - Im Zuge der Eindämmung von massenweisen Arznei-Gaben in der Tiermast soll auch das Recht der Tierärzte überprüft werden, von ihnen empfohlene Arzneien selbst zu verkaufen.

«Das sogenannte Dispensierrecht geht zurück auf eine Ausnahme vom Apothekenmonopol, die in den 1950er-Jahren für die Tierärzte geschaffen wurde. Es stellt sich die Frage, ob das noch in die Zeit passt», sagte Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Wir stellen das Dispensierrecht deshalb auf den Prüfstand.»

Dies war eine Forderung des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) gewesen, nachdem Aigner ihren Gesetzentwurf zur Eindämmung des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermast vorgelegt hatte. Über den Verzehr von Lebensmitteln können Menschen Keime einnehmen, die gegen Antibiotika unempfindlich sind. Das kann dazu führen, dass die Arznei bei Krankheiten nicht mehr wirkt.

Gesundheit / Ernährung / Tiere
20.01.2012 · 10:56 Uhr
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