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Verteidigungsministerium will an MAD festhalten

Berlin (dpa) - Das Verteidigungsministerium sieht keinen Grund, den Militärischen Abschirmdienst infrage zu stellen. Überlegungen von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, den Geheimdienst aufzulösen oder ihn radikal umzubauen, wies ein Ministeriumssprecher zurück. Hintergrund der Diskussion sind die Geheimdienst-Pannen im Zusammenhang mit der Neonazi-Mordserie. Auch der MAD war neben den Bundes- und Landesverfassungsschutzbehörden an der Beobachtung der rechten Szene in Thüringen beteiligt.

Extremismus / Kriminalität / Verteidigung / Geheimdienste
11.07.2012 · 15:54 Uhr
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