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Verteidigungsministerium arbeitet weiter mit Opferanwalt Popal zusammen

Köln (dts) - Das Bundesverteidigungsministerium will trotz der jüngsten Vorwürfe weiter mit dem Bremer Rechtsanwalt Karim Popal über die Entschädigung der Opfer des Luftangriffs von Kundus verhandeln. Das berichtet der "Kölner Stadtanzeiger" in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Popal habe nachgewiesen, dass er Opfer vertritt, deshalb arbeite das Ministerium weiter mit ihm zusammen, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Dem Anwalt wird vorgeworfen, bei Gesprächen in Kundus den internationalen Truppen in Afghanistan willkürliche Tötungen unterstellt zu haben. Zudem gebe es Zweifel an seinen Zahlenangaben zu Opfern und Mandanten. "Das ist zu 99,9 Prozent gelogen", so Popal. Er vermute hinter den Vorwürfen ehemalige Kollegen, die mit einem in die Höhe getriebenen Streitwert ihr eigenes Honorar erhöhen wollten.
DEU / Afghanistan / Weltpolitik / Justiz / Militär
13.01.2010 · 14:23 Uhr
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