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Verteidigung sieht keinen Vorsatz bei Schreiber

Augsburg (dpa) - Der frühere Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber hat nach Auffassung seiner Verteidigung nicht bewusst oder willentlich Steuern hinterzogen. Deshalb sei er wegen vorsätzlicher Steuerhinterziehung nicht zu verurteilen, sagte sein Verteidiger Jan Olaf Leisner vor dem Landgericht Augsburg. Die Anklage sei in fast allen Punkten gescheitert. Schreiber wird vorgeworfen, Provisionen nicht versteuert und damit mehr als 7,3 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Das Urteil wird am Mittwoch erwartet.
Prozesse / Kriminalität / Schreiber
03.05.2010 · 15:25 Uhr
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