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Vermittlungsbemühungen nach Gefechten in Libyen

Ein Nachrevolutionsproblem in Libyen: Es sind noch viele Waffen im Umlauf. Foto: Hannibal/ ArchivGroßansicht

Tripolis (dpa) - Nach blutigen Ausschreitungen in Libyen haben sich die Übergangsregierung und lokale Stammesführer am Montag weiter um Vermittlung im Konflikt zwischen zwei Nachbarorten bemüht.

Bei dem Streit zwischen den Bewohnern der Ortschaften Al-Gharijan und Asabaa im Westen des Landes waren am Wochenende nach Angaben lokaler Medien drei Menschen getötet und 64 weitere Menschen verletzt worden.

In der Hauptstadt Tripolis hieß es, Auslöser der Auseinandersetzung sei ein Streit zwischen zwei Männern aus den beiden Nachbarorten gewesen. Dem Vernehmen nach hatte einer von ihnen dem anderen vorgeworfen, er habe während des Krieges auf der Seite des Diktators Muammar al-Gaddafi gestanden. Anschließend wurde der Streit mit Schusswaffen und Granaten ausgetragen.

Eine ähnliche Situation hatte die Übergangsregierung kürzlich bereits in Tripolis entschärfen müssen, wo junge «Revolutionäre» aus verschiedenen Städten aufeinander losgegangen waren.

Die «Revolutionäre» von Asabaa behaupteten am Montag auf ihrer Gruppen-Seite im sozialen Netzwerk Facebook, die Bewohner von Al-Gharijan hätten einen ehemaligen Rebellenkommandeur gefoltert, der in Asabaa Waffen der Ex-Revolutionstruppen eingesammelt habe.

Unruhen / Libyen
16.01.2012 · 10:28 Uhr
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