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Verletzte durch Schüsse an texanischer Uni

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Washington (dpa) - An der Universität von Houston sind mindestens sechs Menschen durch Schüsse verletzt worden. Gangster hätten aus einem fahrenden Auto heraus auf die Menschenmenge geschossen, die am Mittwochabend (Ortszeit) ein Open-Air-Konzert eines Rappers besucht hatten.

Dies berichtete der «Houston Chronicle». Eine Universitäts-Sprecherin habe erklärt, niemand sei lebensgefährlich verletzt und es habe keine Toten gegeben. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge sei ein Bandenkrieg Grund für die Schießerei.

Ob es sich bei den Verletzten um Studenten der überwiegend von Schwarzen besuchten Hochschule handelt, war zunächst unklar. Die Schüsse auf dem Campus hätten Panik ausgelöst, berichteten Zeugen. Sie sprachen von mehreren Schuss-Salven. Menschen hätten sich auf den Boden geworfen, andere in Gebäude geflüchtet. Medienberichten zufolge schossen die Angreifer von drei Stellen aus auf die Menschen.

Am Mittwoch hatte es an der Texas Southern University eine Familienveranstaltung der Stadt mit Ponyreiten und Karussells gegeben, bei der abends Rapper Trae tha Truth auftrat. Er setzt sich in seiner Heimatstadt Houston für Problem-Jugendliche ein und war vor einem Jahr für seine Jugendprojekte von der Stadt geehrt worden. Das jetzige Konzert sollte an diese Ehrung erinnern, berichtete der «Houston Chronicle». Zum Zeitpunkt des Angriffs habe der Rapper die Veranstaltung bereits verlassen, er habe von der Schießerei nichts mitbekommen.

Kriminalität / USA
23.07.2009 · 10:03 Uhr
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