News
 

Verkauf des Aachener Zeitungsverlags geplatzt

Aachen/Düsseldorf (dts) - Der Verkauf der Mehrheit des Zeitungsverlags Aachen an die "Rheinische Post" ist offenbar gescheitert. Nach einem ablehenden Bescheid des Kartellamts haben beide Parteien ihren Antrag zurückgezogen, sagte ein Sprecher des Bundeskartellamts gegenüber "Werben & Verkaufen". Dem Düsseldorfer Verlagshaus gehören bereits 24,5 Prozent des Aachener Zeitungsverlag. Die restlichen Anteile verteilen sich auf die 24 Erben der drei Zeitungsgründer. Die Mehrheit der Gesellschafter wollte ihre Anteile wohl verkaufen. Die Bonner Wettbewerbsbehörde hatte beiden Parteien in einer so genannten Abmahnung mitgeteilt, dass sie die Übernahme vorraussichtlich ablehnen werde. Die Wettbewerbshüter hätten dort "wettbewerbsrechtliche Bedenken" geltend gemacht, sagte der Sprecher. Zu den Einzelheiten äußerte er sich nicht. So genannte Nachbarschaftsfusionen von Zeitungsverlagen werden von den Bonner Kartellbeamten traditionell kritisch gesehen. Der Zeitungsverlag Aachen gibt die "Aachener Zeitung" und die "Aachener Nachrichten" heraus.
DEU / NRW / Medien
26.11.2009 · 15:08 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

News-Suche

 

News-Archiv

 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen