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Verjährungsfrist im Fokus der Missbrauchsdebatte

Berlin (dpa) - Angesichts der jetzt nach Jahren bekanntgewordenen Missbrauchsfälle an Schulen ist eine Debatte um Verjährungsfristen entbrannt. Die CDU ist nach Angaben ihres Generalsekretärs Hermann Gröhe offen für eine Verlängerung. Viele Opfer seien erst nach vielen Jahren in der Lage, sich mit ihrem Leid auseinanderzusetzen, sagte er. Ähnliche Äußerungen kamen aus der CSU. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zeigte sich skeptisch. Bislang liegt die Frist bei zehn Jahren, in besonders schweren Fällen bei 20.
Kriminalität / Kirchen / Schulen
08.03.2010 · 16:46 Uhr
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