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Verheugen warnt vor neuen Opel-Hilfen

Brüssel (dts) - EU-Industriekommissar Günter Verheugen hat die EU-Staaten, in denen General-Motors Fabriken besitzt, vor neuen Hilfen gewarnt. Er höre, dass es von einzelnen Ländern "schon informelle Zusagen" für Hilfen an GM gebe, sagte Verheugen dem "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Staatliche Beihilfen seien ein Eingriff in den Wettbewerb und deshalb verboten. Ausnahmen könnten von der Kommission genehmigt werden, dürften aber nicht an den Erhalt von Arbeitsplätzen an einem bestimmten Ort geknüpft sein. Nach Informationen des Magazins soll Großbritannien dem neuen GM-Europachef Nick Reilly bereits Kreditbürgschaften über 400 Millionen Euro in Aussicht gestellt haben, Spanien soll 300 bis 400 Millionen geboten und Polen Steuererleichterungen versprochen haben. Belgische Politiker sollen dem GM-Manager bis zu 500 Millionen in Aussicht gestellt haben, wenn der Konzern auf die Schließung des Werks Antwerpen verzichtet. Dies habe Reilly allerdings abgelehnt. Der neue GM-Europachef verhandelt dem "Spiegel" zufolge auch mit Renault und Nissan über die gemeinsame Entwicklung und Produktion eines kleinen Lieferwagens. Reilly, der den Job nur vorübergehend ausführe, sucht zudem einen neuen Opel-Chef. Als Favorit gilt laut dem Magazin der stellvertretende Chef von Mercedes-Benz, Rainer Schmückle.
DEU / Automobilindustrie
21.11.2009 · 09:56 Uhr
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