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Verfahren gegen Ex-Regierungschef wegen Finanzkrise eröffnet

Reykjavik (dpa) - Erstmals in der Geschichte Islands muss sich ein führender Politiker vor einem vom Parlament eingesetzten Sondergericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft Ex-Ministerpräsident Geir Haarde Mitverantwortung für die Finanzkrise 2008 vor. Er habe nicht angemessen auf den drohenden Kollaps der Banken reagiert. Haarde selbst wies alle Vorwürfe von sich und verlangte die sofortige Einstellung des Verfahrens. Die Hauptverhandlung beginnt im September. Haarde drohen bis zu zwei Jahre Haft.

Regierung / Finanzen / Kriminalität / Island
07.06.2011 · 17:05 Uhr
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