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Vereinte Nationen schicken mehr Blauhelme in den Südsudan

New York (dts) - Der UN-Sicherheitsrat hat am Dienstag eine Erhöhung des Kontingents der UN-Friedenstruppen im Südsudan beschlossen. Anstatt wie bislang 7.000 sollen künftig 12.500 Blauhelmsoldaten versuchen, die Lage zu stabilisieren. Dem bisherigen Kontingent war das nicht gelungen.

In den letzten Tagen hatte es im Südsudan Kämpfe zwischen rivalisierenden Armeeteilen mit einer unbekannten Anzahl an Todesopfern gegeben. Zunächst war von 500 bis 1.000 Todesopfern die Rede, am Dienstag sagte ein UN-Sprecher, die Vereinten Nationen gingen von mehreren Tausend Todesopfern aus. Außenminister Frank-Walter Steinmeier begrüßte die Entscheidung des Sicherheitsrats: "Die internationale Gemeinschaft handelt. Wir müssen jetzt verhindern, dass aus den Kämpfen ein ethnisch motivierter Bürgerkrieg wird, der das ganze Land erfasst. Deutschland unterstützt nach Kräften die internationalen Bemühungen zur Beruhigung der Lage, allen voran unserer afrikanischen Partner, politisch, mit humanitärer Hilfe und entwicklungspolitischem Engagement." Er sei zudem froh, dass es Deutschland in den letzten Tagen mit tatkräftiger Hilfe der Bundeswehr gelungen sei, die deutschen Staatsbürger aus dieser gefährlichen Lage zu evakuieren.
Politik / Südsudan / Gewalt / Militär / Weltpolitik
25.12.2013 · 00:57 Uhr
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