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Verdeckte Videoaufzeichnungen nicht immer vor Gericht nutzbar

Erfurt (dpa) - Verdeckte Videoaufzeichnungen sind bei arbeitsrechtlichen Streitfällen nicht ohne weiteres verwertbar. Sie können einer Gerichtsentscheidung zufolge nur dann herangezogen werden, wenn es einen konkreten Verdacht für eine schwere Verfehlung des Arbeitnehmers und keine andere Möglichkeit zur Aufklärung gab. Außerdem dürfe die Videoüberwachung insgesamt nicht unverhältnismäßig sein, urteilte das Bundesarbeitsgericht. Die Richter hatten über die Kündigung einer Verkäuferin zu entscheiden. Sie war mit einer heimlich installierten Kamera beim Diebstahl von Zigaretten gefilmt worden.

Arbeit / Bundesgerichte / Urteile
21.06.2012 · 20:42 Uhr
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