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Verbraucherschutzministerin protestiert gegen Datenweitergabe bei "Facebook"

Berlin/Palo Alto (dts) - Die Ministerin für Verbraucherschutz, Ilse Aigner (CSU), hat gegen eine jüngst angekündigte Änderung der Datenschutzbestimmungen von "Facebook" protestiert. In einem Brief an den 25-jährigen Facebook-Chef Mark Zuckerberg fordert sie Änderungen und droht mit der Kündigung ihres eigenen Facebook-Accounts. Die Online-Ausgabe des "Spiegels" veröffentlichte Auszüge aus dem Brief, in dem es unter anderem heißt, Aigner habe "mit großer Verwunderung" gesehen, "dass Facebook ungeachtet der Bedenken von Nutzern und massiver Kritik von Verbraucherschützern den Datenschutz im Netzwerk weiter lockern möchte". Facebook hatte angekündigt, in den nächsten Wochen die Standardeinstellungen so zu ändern, dass Name, Geschlecht, Profilbilder und der Computerstandort automatisch an die Anbieter von externen Applikationen weitergegeben werden können. Dabei handele es sich allerdings um "überprüfte Web-Seiten und Anwendungen".
DEU / Telekommunikation / Internet / Datenschutz
05.04.2010 · 12:16 Uhr
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