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Verbraucherschutzministerin Aigner kritisiert Aufweichung der europäischen Stresstests für Atomkraftwerke

Berlin (dts) - Die Bundesregierung ist offenbar stark verärgert darüber, dass die Stresstests für europäische Atomkraftwerke deutlich abgeschwächt und keine einheitlichen Sicherheitsstandards festgelegt werden sollen. "Bei elementaren Fragen der Sicherheit und der Gefahrenabwehr, dazu zählen Terroranschläge oder Flugzeugabstürze, muss die EU für alle Mitgliedstaaten höchste Standards festlegen", sagte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Risiken machten nicht Halt an Staatsgrenzen.

"Wir leben nicht auf einer Insel. In wichtigen Belangen der Sicherheit, die alle Staaten Europas betreffen, müssen daher auch einheitlich hohe Standards für alle Reaktoren gelten, in Deutschland ebenso wie bei den Nachbarn." In Europa werden 146 Atommeiler betrieben, einige befinden sich in unmittelbarer Nähe zu Deutschland oder direkt an den Grenzen. "Gerade in Bayern können wir davor nicht die Augen verschließen", sagte Aigner.
DEU / EU / Parteien / Umweltschutz / Energie
04.05.2011 · 15:32 Uhr
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