News
 

Verbraucherschützer wollen neue Geldquellen erschließen

Berlin (dts) - Verbraucherschützer wollen Unternehmen, Verbände und Privatleute angeblich verstärkt zur Kasse bitten, um ihre Beratungsangebote auszuweiten. Wie der "Tagesspiegel" unter Berufung auf den Bundesverband Verbraucherzentralen (VZBV) berichtet, sei die Gründung einer Stiftung mit dem Namen Deutsche Stiftung Verbraucherschutz in Arbeit. In rund einem Monat solle sie arbeitsfähig sein. Designierter Stiftungschef soll VZBV-Vorstand Gerd Billen sein. Er möchte Verbände, Banken, Versicherungen, Handelsunternehmen und Krankenkassen als neue Geldgeber gewinnen. Zudem bemüht sich die geplante Stiftung bei der Bundesregierung darum, einen Teil der Geldbußen zu bekommen, die Kartellsünder zahlen. Auch eine Beteiligung an den Ökosteuereinnahmen und an den Erlösen, die der Bund aus dem Emissionshandel erzielt, kommt nach Meinung der Verbraucherschützer in Frage. Die Größenordnung orientiert sich an der Stiftung Warentest, die derzeit über ein Stiftungskapital von 42 Millionen Euro verfügt, das aber mit Hilfe des Bundes bis 2012 auf 72 Millionen wachsen wird.
DEU / Nahrungsmittel / Gesellschaft / Umweltschutz
14.03.2010 · 13:38 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

 

News-Archiv

 
Diese Woche
29.03.2017(Heute)
28.03.2017(Gestern)
27.03.2017(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen