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Verband verteidigt Standards in Krankenhausapotheken

Berlin/Leipzig (dpa) - Der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) hält die Hygiene-Vorschriften in deutschen Klinikapotheken für ausreichend. «Ich halte die Sicherheitsstandards in Deutschland für sehr hoch», sagte ADKA-Geschäftsführer Klaus Tönne der «Leipziger Volkszeitung».

Die bestehenden Leitlinien hätten sich bewährt. «Das ist der erste schwerwiegende Zwischenfall, an den ich mich in den vergangenen 20 Jahren erinnern kann», sagte Tönne zum Tod dreier Babys im Mainzer Uniklinikum, die verunreinigte Infusionen bekommen hatten.

Eine Erklärung für den Tod der Säuglinge habe er nicht. «Ich kenne kein Krankenhaus, in denen die Sicherheitsstandards besser geregelt sind», sagte Tönne. «Die Apotheke der Universitätsklinik Mainz arbeitet auf einem sehr hohen und beispielhaften Niveau.» Den Nutzen einer Gesetzesinitiative auf Bundesebene beurteile er skeptisch. «Täglich werden in den Krankenhausapotheken abertausende Infusionen hergestellt, ohne dass es ernsthafte Zwischenfälle gibt.»

Notfälle / Kinder / Medizin
24.08.2010 · 17:40 Uhr
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