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USA zu direkten Gesprächen mit Nordkorea bereit

Stephen BosworthGroßansicht
Washington/Seoul (dpa) - Die US-Regierung hat sich zu direkten Gesprächen mit Nordkorea bereiterklärt. Um das kommunistische Regime in Pjöngjang zur Rückkehr zu den Sechs-Länder-Gesprächen über sein Atomprogramm zu bewegen, sei man auch auf ein bilaterales Treffen vorbereitet,.

Das sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Philip Crowley, am Freitag in Washington. Bisher hatte die US-Regierung direkte Verhandlungen mit Nordkorea ausgeschlossen, solange das Land nicht im Atomstreit einlenkt und auf sein Nuklearprogramm verzichtet.

Südkorea sagte Unterstützung zu. Es sei die Position der südkoreanischen Regierung, sich bilateralen Gesprächen seines Bündnispartners mit Pjöngjang nicht zu widersetzen, solange diese die atomare Abrüstung Nordkoreas und den Sechser-Prozess weiterbringen würden, teilte am Samstag der Sprecher des Außenministeriums in Seoul, Moon Tae Young, mit.

Das Ziel einer solchen bilateralen Begegnung werde es sein, Nordkorea «zu ermutigen, zum Sechs-Parteien-Prozess zurückzukehren» und «positive Schritte hin zu einer Denuklearisierung» zu unternehmen, sagte Crowley. Wann und wo man sich treffen wird, sei noch nicht entschieden. «Wir haben noch keine andere Entscheidung getroffen als zu sagen, dass wir auf bilaterale Gespräche vorbereitet sind», sagte der Außenamtssprecher.

Nordkorea hatte die Sechs-Parteien-Gespräche zur Beendigung seines Atomprogramms im April verlassen, nachdem es vom UN-Weltsicherheitsrat wegen seiner Atom- und Raketentests verurteilt worden war. An den Gesprächen nahmen neben Nordkorea und den USA auch Südkorea, Japan, Russland und China teil.

Pjöngjang hatte in den vergangenen Wochen bereits mehrfach positive Signale in Richtung Washington gesandt und auch Präsident Barack Obamas Nordkorea-Beauftragten Stephen Bosworth zu einem Besuch eingeladen. Im vergangenen Monat hatten nordkoreanische Diplomaten bei einem Treffen mit dem Gouverneur des US-Bundesstaates New Mexiko, Bill Richardson, in Santa Fee bereits ihre Bereitschaft zu direkten Gesprächen bekundet.

Anfang August hatte Ex-Präsident Bill Clinton bei einem Besuch in Pjöngjang die Freilassung zweier in Nordkorea inhaftierter US- Journalistinnen erreicht. Bei der von der US-Regierung als privat bezeichneten Reise war Clinton auch mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Il zusammengetroffen.

Konflikte / Atom / USA / Nordkorea
12.09.2009 · 15:28 Uhr
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