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USA wollen libysche Opposition direkt unterstützen

Washington (dpa) - Die USA wollen die libysche Opposition jetzt erstmals direkt unterstützen. Wie Außenministerin Hillary Clinton mitteilte, sollen die Regimegegner medizinische Artikel, Uniformen, Schutzausrüstung, Radios und Nahrungsmittel im Wert von 25 Millionen Dollar (17,2 Millionen Euro) erhalten.

Vorausgegangen seien wochenlange Beratungen mit dem Übergangsrat in Bengasi über die am dringendsten benötigten Güter. «Es ist wichtig herausstellen, dass diese Opposition, die sich gegen den brutalen Angriff der Gaddafi-Truppen behauptet, keine organisierte Miliz gewesen ist, keine Gruppe, die seit Jahren den Widerstand gegen die Herrschaft von Gaddafi geplant hat», sagte Clinton. Es habe sich vielmehr um eine «spontane Reaktion» im Zusammenhang mit den Aufständen in anderen arabischen Staaten gehandelt.

Die Ministerin betonte, dass die Unterstützung im Einklang mit der UN-Resolution stehe, die grünes Licht für Militärmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und für humanitäre Hilfe gegeben hatte. Es sei aber «kein Blankoscheck», fügte Clinton hinzu. Der Übergangsrat hat auch um Waffenhilfe gebeten, aber die USA haben bisher nicht darüber entschieden.

Konflikte / USA / Libyen
20.04.2011 · 23:12 Uhr
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