USA: Wahlkampf wird härter - Barack Obama greift Republikaner an
Ein halbes Jahr ist es noch hin bis zur Präsidentenwahl in den USA. In einer Ansprache des US-Präsidenten Barack Obama in Washington hielt er den Republikanern vor, einen "Sozialdarwinismus" zu beabsichtigen. Zudem wollen sie die Gesellschaft radikal verändern.
Die Vorhaben angekündigter Maßnahmen der Opposition stechen Obama ins Auge: Einsparungen im Jahr 2013 von einigen Billionen Dollar würden zu Lasten der Sozialprogramme gehen, jedoch soll dies die Reichen im Lande nicht belasten. Eine weitere Konsequenz wäre, dass der Mittelstand davon betroffen wäre.
Zum ersten Mal richtete Obama Angriffe auf Herausforderer Mitt Romney. Der Multimillionär sei Unterstützer von "Big Oil", also der mächtigen Ölindustrie. Nicht nur Kranke und Schwache wären dann Opfer massiver Ausgabenkürzungen, auch Millionen Studenten müssten auf etwa 1.000 Dollar verzichten.