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US-Studie: Depressive Väter schlagen oftmals ihren Nachwuchs

Chicago (dts) - Väter, die nach der Geburt ihres Kindes an einer Depression leiden (postpartale Stimmungskrise), schlagen öfter ihren Nachwuchs als Väter, die nicht unter Depressionen leiden. Das ergab eine Studie eines Kindesarztes der University of Michigan, die im Fachmagazin "Pediatrics" veröffentlicht wurde. Demnach gaben nahezu 40 Prozent der Väter mit Depressionen an, ihr einjähriges Kind geschlagen zu haben.

Bei den nicht-depressiven Vätern sagten dies hingegen lediglich 13 Prozent. Verschiedene Studien belegten zuvor bereits, dass Kinder, die von ihren Eltern geschlagen werden, als Erwachsene ebenfalls ein erhöhtes Gewaltpotential aufweisen. Bei einjährigen Kindern kommt zudem hinzu, dass diese physisch noch besonders verletzlich sind und noch keine Verbindung zwischen einem Fehlverhalten und der Bestrafung durch die Schläge erkennen können.
USA / Wissenschaft / Familien
14.03.2011 · 09:02 Uhr
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