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US-Soldaten ließen 2001 Bin Laden entkommen

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Washington (dpa) - Scharfe Kritik an US-Militärs: Ein Bericht des US-Senats wirft Ex-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vor, dass Top-Terrorist Osama bin Laden im Dezember 2001 in letzter Minute seinen Kopf aus der Schlinge ziehen konnte.

US-Spezialeinheiten und CIA-Agenten seien damals im afghanischen Tora-Bora-Gebirge dem Terrorchef und seinen engsten Vertrauten dicht auf den Fersen gewesen. Doch dann hätten es Rumsfeld und der damalige Oberbefehlshaber in Afghanistan, General Tommy Franks, versäumt, für einen finalen Zugriff genügend Soldaten zur Verfügung zu stellen. Folge sei es gewesen, dass Bin Laden nach Pakistan entkommen konnte.

Diese Fehlentscheidung habe Bin Laden «die Tür zu seiner Flucht nach Pakistan geöffnet», heißt es in dem Bericht des außenpolitischen Senatsausschusses. Ganz neu sind die Erkenntnisse allerdings nicht. Wie die «New York Times» berichtet, kamen bereits mehrere Untersuchungen in der Vergangenheit zu ganz ähnlichen Erkenntnissen.

Terrorismus / USA
29.11.2009 · 15:16 Uhr
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