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US-Schulden: Obama appelliert an Öffentlichkeit

Washington (dts) - US-Präsident Barack Obama hat im Streit um die US-Schuldenkrise einen Appell an die Öffentlichkeit gesendet. Damit hat Obama den Druck auf die Politiker beider Großparteien erhöht. Jeder müsse etwas zur Lösung beitragen, "denn wir sind alle Teil desselben Landes", sagte Obama in seiner wöchentlichen Radioansprache.

Der Präsident drängt auf ein Sparpaket das Ausgabenkürzungen sowie Steuererhöhungen beinhaltet. Die Republikaner lehnen dies bislang ab. Auch die wohlhabendsten Amerikaner müssten "ihren fairen Anteil zahlen", forderte Obama. Zuvor hatte er den Parteispitzen eine Frist bis Samstagmorgen (Ortszeit) gesetzt. Sie sollten bis dahin signalisieren, ob sie auf einen Kompromiss zusteuern. Der US-Kongress streitet seit Monaten über eine Erhöhung des gesetzlichen Schuldenlimits, das derzeit bei rund 14,3 Milliarden Dollar liegt. Diese Schwelle war bereits Mitte Mai erreicht worden, durch Bilanztricks konnte Washington aber Zeit bis zum 2. August gewinnen. Wenn bis dahin keine Lösung zustande kommt, ist der Staat zahlungsunfähig.
USA / Wirtschaftskrise / Steuern / Weltpolitik
16.07.2011 · 15:15 Uhr
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