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US-Regierung beschuldigt Hisbollah für Bluttat in Bulgarien

Trauer in Israel: Angehörige trauern um ihre in Bulgarien getöteten Verwandten. Foto: Oliver Weiken

New York/Berlin (dpa) - Hochrangige US-Regierungsbeamte haben einem Medienbericht zufolge die pro-iranische Hisbollah für den Selbstmordanschlag auf eine israelische Reisegruppe in Bulgarien verantwortlich gemacht.

Der Attentäter sei ein Mitglied der bulgarischen Zelle der Hisbollah, einer mit der Führung in Teheran verbündeten Schiiten-Organisation im Libanon, berichtete die «New York Times» am Freitag.

Bei dem Anschlag am Flughafen in Burgas waren sieben Menschen getötet und mehr als 30 verletzt worden. Nach Aussage des Regierungsbeamten handelt es sich um eine Vergeltung für Attentate auf iranische Atomwissenschaftler, für die Iran israelische Agenten verantwortlich gemacht hatte.

Die fünf israelischen Opfer des Selbstmordanschlags in Bulgarien sollen heute noch in ihrer Heimat beigesetzt werden. In der Nacht waren die Särge mit den 25 bis 44 Jahre alten Opfern mit einer Maschine der israelischen Luftwaffe nach Israel gebracht worden. Zwei weitere Maschinen hatten zuvor 36 Verletzte nach Hause gebracht. Bei dem Anschlag auf eine israelische Reisegruppe am Flughafen von Burgas waren fünf Israelis, ein bulgarischer Busfahrer sowie der mutmaßliche Selbstmordattentäter getötet worden. Unter den israelischen Todesopfern ist Medienberichten zufolge eine schwangere Frau.

Terrorismus / Bulgarien / Israel / USA
20.07.2012 · 10:00 Uhr
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