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US-Prozess: Dr. Conrad Murray telefoniert während Michael Jackson stirbt

Los Angeles (dts) - Michael Jacksons Leibarzt Dr. Conrad Murray hat telefoniert während der Sänger im Nachbarzimmer verstarb. US-Medienberichten zufolge geht dies aus der Anklageschrift im Totschlagsprozess hervor. Dem Mediziner wird vorgeworfen fünf Telefonate geführt zu haben, nachdem er Jackson das Anästhetikum Propofol verabreicht hatte.

Die Anklage führt weiter aus, er habe mit der Kellnerin Sade Anding gesprochen als er den Tod Jacksons bemerkte. "Sie sprachen am Telefon als Sade bemerkte das Murray nicht mehr antwortete", so der Anwalt. Dr. Murray habe dann einen Sicherheitsmann damit beauftragt eine handvoll Fläschchen verschwinden zu lassen, bevor er den Notarzt verständigte. Weiter wird ihm vorgeworfen, er habe den Mediziner absichtlich die Verabreichung von Propofol verschwiegen. Lou Ferrigno, Trainer von Michael Jackson, gab an ihn zwei Tage vor seinem Tod trainiert zu haben. "Er war aufgeregt da er nicht mehr richtig schlafen konnte", erklärte Ferrigno. Am Montag begann in Los Angeles der Prozess gegen Michael Jacksons Leibarzt. Jacksons Familie war während des gesamten Prozesses anwesend. La Toya Jackson hielt die Fans, trotz Handyverbot, während der gesamten Zeit auf dem Laufenden. Der Prozess kann live im Internet verfolgt werden.
USA / Gesellschaft / Justiz
28.09.2011 · 14:50 Uhr
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