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US-Präsident verteidigt Kriegsführung zum Friedenserhalt

Oslo (dts) - US-Präsident Barack Obama hat heute den Friedensnobelpreis entgegengenommen. In seiner Dankesrede appellierte er an alle Nationen, gemeinsam für mehr Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten zu sorgen. Besonderes Augenmerk liege jedoch auf dem Aspekt der Sicherheit, denn "Entwicklung geht nicht ohne Sicherheit", so Obama. Gleichzeitig mit Friedensbemühungen verteidigte Obama auch die Wichtigkeit der Kriegsführung. "Eine gewaltfreie Bewegung hätte niemals Hitlers Armeen aufgehalten. Verhandlungen können die al-Qaida-Führer nicht zur Niederlegung ihrer Waffen bringen. Das heißt, dass es manchmal notwendig ist Krieg zu führen und ohne zynisch zu klingen, die Geschichte hat es bewiesen", so Obama weiter. Die Vergabe des Friedensnobelpreises an den US-Präsidenten war von verschiedener Seite scharf kritisiert worden, da Obama 30000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan entsenden will. Das Nobelpreis-Komitee hatte Obama den Preis am 9. Oktober aufgrund seiner "außerordentlichen Bemühungen um die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern" verliehen.
Norwegen / USA / Friedensnobelpreis
10.12.2009 · 15:05 Uhr
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