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US-Küstenwache sucht nach Ölspuren an Land

Ausbreitung des ÖlteppichsGroßansicht
Washington (dpa) - Die US-Küstenwache hat damit begonnen, die Küste des Bundesstaates Louisiana nach Ölspuren abzusuchen. Suchtrupps wollten am Freitagmorgen (Ortszeit) gemeinsam mit Experten des Ölkonzerns BP das Mississippi-Delta überfliegen.

Das sagte ein Sprecher der Beobachtungsstation des Ortes Robert der Nachrichtenagentur dpa. Das Öl strömt aus mehreren Lecks an einer untergegangenen Ölplattform in den Golf von Mexiko. Alle Versuche, eine Ölpest an der Küste zu verhindern, waren bisher gescheitert.

Der Ölfilm hatte in den frühen Morgenstunden die Küstengewässer des US-Bundesstaates Louisiana erreicht. Die Experten wollten bei Tageslicht herausfinden, ob das Öl schon am Ufer der ökologisch wertvollen Region angeschwemmt wurde.

US-Präsident Barack Obama schickte drei Regierungsvertreter aus Washington auf den Weg in die Region. Heimatschutzministerin Janet Napolitano, Innenminister Ken Salazar und die Chefin der US- Umweltbehörde EPA, Lisa Jackson, wollten sich dort aus der Luft über das Ausmaß des Desasters informieren. Die die Regierung hatte am Donnerstag den unkontrollierten Ölaustritt als Katastrophe «von nationaler Bedeutung» eingestuft.

Webseite von US-Behörden und Firmen zum Einsatz: http://dpaq.de/oel

Unfälle / USA
30.04.2010 · 23:11 Uhr
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