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US-Kongress berät neues Einwanderungsgesetz

Mexikaner warten auf einen günstigen Moment, die Grenze in die USA zu überqueren. (Archivbild)Großansicht
Washington (dpa) - Das US-Abgeordnetenhaus beschäftigt sich mit einem neuen Einwanderungsgesetz, dass Millionen von illegalen Einwanderern einen rechtmäßigen Aufenthalt in den USA ermöglichen könnte.

Wie die «New York Times» berichtet, sieht der am Dienstag vom demokratischen Abgeordneten Luis Gutierrez aus Illinois eingebrachte Entwurf vor, dass Migranten künftig dann legal in den USA bleiben können, wenn sie bislang nicht straffällig geworden sind, einen Job haben, Englisch lernen und eine Strafe von 500 Dollar zahlen. Nach bisherigen Planungen zur Reform des Einwanderungsgesetzes - noch unter der Regierung von Präsident George W. Bush - hätten die Einwanderer vor Antragstellung die USA zunächst verlassen müssen.

Nach Schätzungen sind in den vergangenen zehn Jahren rund zwölf Millionen Menschen illegal in die USA eingewandert, die meisten von ihnen über Mexiko aus Lateinamerika.

Präsident Barack Obama hatte bereits im Frühjahr eine Initiative angekündigt, um das Problem der illegalen Einwanderung in den Griff zu bekommen. Die Republikaner hatten jedoch massiven Widerstand gegen die Legalisierung von Millionen unrechtmäßig im Land lebenden Menschen angekündigt. In Zeiten der Krise und steigender Arbeitslosigkeit bräuchten Amerikaner keine weitere Konkurrenz auf dem Job-Markt, hieß es.

Migration / USA
16.12.2009 · 10:59 Uhr
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