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US-Bericht: Al-Kaida bleibt größte Bedrohung

Der Ägypter Eiman al-Sawahiri, der als Nummer Zwei der Al-Kaida gilt, bei einer seiner Botschaften an die Welt. (Archivbild) Al-Kaida bleibt für die USA die größte Terrorismus-Bedrohung.Großansicht

Washington (dpa) - Die Al-Kaida hat zwar im vergangenen Jahr in Pakistan Schläge hinnehmen müssen, aber sie konnte in anderen Regionen ihre Position verstärken.

Sie bleibe die schlagkräftigste Terrororganisation und größte Bedrohung für die USA, heißt es im alljährlichen Terrorismus-Bericht für das Jahr 2009, den das US-Außenministerium am Donnerstag veröffentlichte.

Der Verlust von mehreren Anführern habe es schwerer für die Al-Kaida gemacht, Geld zu sammeln und Mitglieder zu rekrutieren, erläuterte Daniel Benjamin, Terrorabwehrexperte des Ministeriums, vor Journalisten. Hinzugekommen sei Unmut bei Muslimen über Al-Kaida-Angriffe auf andere Muslime. Auf der anderen Seite habe die Terrororganisation durch Verbündete und Stellvertretergruppen im Jemen, in Nordafrika und Somalia an Stärke gewonnen.

Der Iran, Kuba und Syrien und der Sudan werden unverändert als Unterstützer des Terrorismus aufgelistet.

Insgesamt ist die Zahl der Terroranschläge im vergangenen Jahr weltweit gesunken, heißt es in dem Bericht. Aber in Afghanistan gab es einen drastischen Anstieg: Er geht auf das Konto der Taliban, die ihre Attacken gegen die internationalen Truppen und Zivilisten verstärkt haben. Demnach gab es 2009 in Afghanistan 2126 Terroranschläge, 2008 waren es 1222. Weltweit wurden im vergangenen Jahr 10 999 Terrorattacken registriert, 2008 waren es 11 725.

Terrorismus / USA
06.08.2010 · 08:18 Uhr
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