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US-Behörde gibt Tamiflu-Notfallvorräte frei

Washington (dpa) - Angesichts einer stellenweisen Knappheit von Tamiflu für Kinder hat die US-Seuchenbehörde CDC alle restlichen Notfall-Reserven des Grippemittels in flüssiger Form freigegeben. Nach Angaben vom Freitag (Ortszeit) sollen 234 000 Fünf-Tage-Dosen dieser Form auf den Markt kommen.

Damit soll die im Zuge der Schweinegrippe-Welle rapide gestiegene Nachfrage zumindest etwas besser befriedigt werden. Das antivirale Medikament kann den Verlauf der Schweinegrippe abmildern und helfen, die Krankheit schneller zu überwinden.

Tamiflu gibt es in flüssiger Form und als Kapseln. Die Flüssigkeit ist besonders geeignet für Kinder, weil viele von ihnen Probleme mit dem Schlucken von Kapseln haben. Vor diesem Hintergrund empfahl die Behörde am Freitag den Apotheken auch, im Fall von Verknappung das Pulver aus den Kapseln mit Syrup zu vermischen und damit eine flüssige Variante anzubieten.

Bereits am 1. Oktober hatte die CDC 300 000 Packungen Tamiflu aus der Strategischen Reserve für Notfälle wie den Ausbruch von Seuchen oder Bioterrorattacken freigegeben.

Dass vor allem flüssiges Tamiflu an manchen Orten so rar geworden ist, liegt auch daran, dass sich der Schweizer Hersteller nach Rücksprache mit der Weltgesundheitsbehörde (WHO) angesichts der erwarteten großen Nachfrage wegen der Schweinegrippe vorrangig auf die Produktion von Kapseln konzentriert. Dadurch können 25 mal mehr Dosen hergestellt werden als es sonst möglich gewesen wäre, berichtete kürzlich die «Washington Post».

Gesundheit / Grippe / USA
31.10.2009 · 15:06 Uhr
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