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US-Armee schließt Basis aufgrund von Selbstmordwelle

Nashville (dts) - Nach einer Reihe von Selbstmorden hat heute das US-Militär die Militärbasis "Fort Campell" im Bundesstaat Tennessee für drei Tage geschlossen. Wie der Nachrichtensender CNN berichtet, sollen in diesem Zeitraum Trainingsseminare zur Bekämpfung der jüngsten Selbstmordwelle stattfinden, welche die gesamte US-Armee erfasst hat. Im Jahr 2008 hatten sich mindestens 133 US-Soldaten selbst getötet, im Jahr zuvor hatten 115 Personen Selbstmord begangen. Dies waren die höchsten Zahlen seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen durch das Pentagon im Jahr 1980. Im Januar 2007 waren somit mehr Soldaten durch Selbstmord gestorben als im Gefecht. Als Grund für die steigenden Selbstmord-Zahlen gelten lange Kampfeinsätze, die Trennung von Familie und Freunden sowie posttraumatische Belastungsstörungen.
USA / Militär / Selbstmord
27.05.2009 · 17:57 Uhr
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