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US-Abgeordnetenhaus beschließt Abwrackprämie

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Washington (dpa) - Die USA rücken einer Abwrackprämie ähnlich der in Deutschland näher. Das Abgeordnetenhaus stimmte am Dienstag einem entsprechenden Gesetzentwurf zu, mit dem rund eine Million Alt-Fahrzeuge durch neuere, spritsparende Modelle ersetzt werden sollen.

Die US-Regierung erhofft sich durch das auf ein Jahr angelegte, rund vier Milliarden Dollar teure Programm «Cash for Clunkers» («Bares für Rostlauben») neben einer Ankurbelung der Autoverkäufe auch eine Senkung des Ölverbrauchs und der Schadstoffemissionen. Für das Gesetz stimmten 298 Abgeordnete, 119 votierten dagegen, zwei enthielten sich. Der Senat muss ebenfalls noch zustimmen.

Autokäufer sollen je nach Spritersparnis des Neufahrzeugs Gutscheine über 3500 Dollar (2490 Euro) oder 4500 Dollar (3200 Euro) erhalten. Der alten Wagen muss dabei im Durchschnitt mehr als rund 13 Liter pro hundert Kilometer verbrauchen. Die Altfahrzeuge, die mindestens ein Jahr angemeldet sein müssen, sollen wie in Deutschland anschließend verschrottet werden.

Autokäufer sollen je nach Spritersparnis des Neufahrzeugs Gutscheine über 3500 Dollar (2490 Euro) oder 4500 Dollar (3200 Euro) erhalten. Das alte Auto muss mindestens ein Jahr auf den Namen seines Besitzers zugelassen sein und mehr als gut 13 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, das neue Fahrzeug deutlich weniger verbrauchen. Die Altfahrzeuge müssen wie in Deutschland verschrottet werden.

«Jetzt können wir uns von dem falschen Argument verabschieden, dass man entweder für die Umwelt oder für Jobs ist», sagte die demokratische Abgeordnete Betty Sutton, die den Entwurf mit eingebracht hatte. Auch der Autobauer Ford begrüßte das Votum des Repräsentantenhauses. Das Programm «gibt den Verbrauchern Geld direkt in die Hand und hilft, den Spritverbrauch und damit den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern», sagte ein Sprecher.

Der Autoverkauf war in den USA im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 34 Prozent eingebrochen. Mit General Motors (GM) und Chrysler befinden sich zwei große US-Autobauer in Insolvenzverfahren. Nur der zweitgrößte Hersteller Ford kommt trotz Milliardenverlusten bislang ohne Regierungsgelder aus.

Konjunktur / Auto / USA
10.06.2009 · 13:49 Uhr
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