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US-Abgeordnete billigen 636-Milliarden-Militäretat

US-Soldaten bei einem Einsatz im Irak. (Archivbild)Großansicht
Washington (dpa) - Das US-Abgeordnetenhaus hat grünes Licht für Verteidigungsausgaben in Höhe von 636 Milliarden Dollar (knapp 443 Milliarden Euro) im bereits laufenden Haushaltsjahr 2010 gegeben.

Die Entscheidung am Mittwochabend (Ortszeit) fiel mit 395 zu 34 Stimmen. Die Zustimmung des Senats zu der Etatvorlage, einem Kompromiss zwischen beiden Häusern des Kongresses, wird noch vor Weihnachten erwartet.

Der Etat sieht Ausgaben in Höhen von 128,3 Milliarden Dollar für die Kriege im Irak und in Afghanistan vor, davon 65 Milliarden für den Einsatz gegen Terroristen und Taliban am Hindukusch. Aber die US- Regierung hat bereits signalisiert, dass sie für Afghanistan schätzungsweise weitere 30 Milliarden Dollar benötigen wird, nachdem Präsident Barack Obama kürzlich die Entsendung 30 000 zusätzlicher Soldaten beschlossen hat.

Diese Summe wird nach Angaben der Wirtschaftsagentur Bloomberg vermutlich im Frühjahr im Kongress nachträglich beantragt. In den USA beginnt das Haushaltsjahr jeweils am 1. Oktober.

Der Etat fiel um vier Milliarden Dollar geringer aus als vom Weißen Haus beantragt. Wie es weiter hieß, bringen die neu bewilligten Ausgaben für den Irak und Afghanistan die USA bei den Gesamtaufwendungen für die Kriege inklusive Nebenkosten wie der Gesundheitsversorgung von Veteranen über die Eine-Billion-Dollar-Marke. Das hat die Forschungseinrichtung des Kongresses errechnet. Demnach entfallen 748 Milliarden Dollar auf den Irak und 300 Milliarden auf Afghanistan.

Verteidigung / USA
17.12.2009 · 14:05 Uhr
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