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Urteil: Krankenkasse muss Magenverkleinerung bezahlen

Mainz (dpa) - Die gesetzliche Krankenversicherung muss in Ausnahmefällen eine operative Verkleinerung des Magens bezahlen. Das entschied das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz. Voraussetzung ist, dass zuvor alle andere Möglichkeiten wie zum Beispiel Diät oder Sport keinen Erfolg hatten. Das Mainzer Gericht hob mit seinem Urteil eine gegenteilige Entscheidung des Sozialgerichts Koblenz auf. Geklagt hatte eine Frau, die 173 Kilogramm wog und erfolglos versucht hatte abzunehmen. Sie entschloss sich daher zu einer Operation, um den Magen zu verkleinern. Die Krankenkasse hatte die Übernahme der Kosten jedoch abgelehnt.

Urteile / Gesundheit / Krankenversicherung
10.01.2012 · 12:20 Uhr
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