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Ursache für Erdrutsch in Nachterstedt noch immer unklar

Nachterstedt (dts) - Vier Tage nach dem Erdrutsch von Nachterstedt ist die Ursache des Unglücks noch immer unklar. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Rainer Haseloff (CDU) sagte heute in Magdeburg, dass ein Gutachter beauftragt worden sei, der das Gelände untersuchen solle. Des weiteren wollen sich Vertreter der obersten Bergbehörden der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am kommenden Montag treffen um die Auswirkungen auf andere Projekte zur Tagebausanierung zu diskutieren. Bei dem Treffen im sachsen-anhaltinischen Halle soll unter anderem auf ein abgestimmtes Vorgehen hingearbeitet werden. Derweil ist die finanzielle Unterstützung für die Betroffenen angelaufen. Haseloff erklärte, die Hilfe solle unbürokratisch und individuell gezahlt werden. Im Rathaus von Nachterstedt wurde dafür ein Büro der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltung (LMBV) eingerichtet. Die Aussichten auf eine Rückkehr in die noch stehenden Häuser der Siedlung haben sich heute weiter verschlechtert. Es wurden weitere Risse an Gebäuden hinter der Unglücksstelle entdeckt, was darauf hinweise, dass das Erdreich immer noch in Bewegung sei. Ob die Menschen ein weiteres Mal in ihre Häuser zurückkehren könnten, um zumindest noch Dokumente oder persönliche Gegenstände zu retten, werde derzeit geprüft.
DEU / SAH / Tagebau / Erdrutsch
21.07.2009 · 22:21 Uhr
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