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Untersuchungsausschuss geht von gezielter Aktenvernichtung aus

Berlin (dpa) - Der Neonazi-Untersuchungsausschuss des Bundestags geht von einer gezielten Aktenvernichtung im Bundesamt für Verfassungsschutz nach dem Auffliegen der Zwickauer Terrorzelle aus. Es habe eine Vertuschungsaktion gegeben, sagte der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy. Der Bundes-Verfassungsschutz hatte im November 2011 sieben Akten zu V-Leuten in der Thüringer Neonazi-Szene in zwei Schritten vernichtet. Erst acht Monate danach verfügte das Bundesinnenministerium in dieser Woche den Stopp aller routinemäßigen Aktenvernichtungen beim Verfassungsschutz.

Extremismus / Kriminalität / Verfassungsschutz
19.07.2012 · 16:11 Uhr
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