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Unternehmer wollte 1,7 Millionen Kundendaten verkaufen

Münster (dts) - Ein 37-jähriger Unternehmer hat im Kreis Steinfurt offenbar versucht, 1,7 Millionen Kundendaten an einen Mitbewerber zu verkaufen. Wie die Staatsanwaltschaft Münster heute mitteilte, war der Mann berufsbedingt im Besitz von Kundendaten eines Textilbekleidungsunternehmens. Diese Datensammlung bot er einem Mitbewerber zu einem Preis von 15.000 Euro zum Kauf an, welcher dann die Polizei informierte. Bei einer initiierten Übergabe der Kundendaten konnte der Verkäufer festgenommen werden. Nach dem Abschluss polizeilicher Maßnahmen wurde der 37-jährige wieder entlassen und gegen ihn ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb eingeleitet.
DEU / NRW / Wettbewerb / Datenaffäre
26.05.2009 · 14:00 Uhr
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