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Unternehmer Christ fordert Ansiedlung der Bildungskompetenz bei Bund

Berlin (dts) - Der Unternehmer Harald Christ (SPD) hält es für "unausweichlich", dass die Kompetenz für Bildung zentral beim Bund angesiedelt wird. Durch die föderale Kleinstaaterei bedeute ein Umzug in ein anderes Bundesland gegenwärtig für Familien ein existenzielles Risiko, argumentierte der Autor von "Deutschlands ungenutzte Ressourcen" in einem Beitrag für die Zeitschrift "Super Illu". Die Kinder müssten Klassen wiederholen, verlören den Anschluss oder verließen die Schulen ohne Abschluss.

Zudem seien einheitliche und hohe Standards unabdingbar, "um das Bildungsgefälle zwischen dem Norden und Süden der Republik abzubauen". Jeder junge Mensch müsse unabhängig von seiner Herkunft und seinem Wohnort die Chance erhalten, einen guten Schulabschluss zu erlangen, betonte Christ. Dies sei nur möglich, wenn der Bund sich maßgeblich an der Finanzierung von Schulen und Lehrern beteiligt. "Unser Bildungssystem ist schon seit Jahrzehnten unterfinanziert und im internationalen Vergleich allenfalls Mittelmaß. Auch deswegen braucht der Bund die Bildungskompetenz", so Christ. Der Unternehmer war durch die Aufstellung als Kandidat für das Amt des Bundeswirtschaftsministers im Schattenkabinett der SPD zur Bundestagswahl 2009 zwischenzeitig in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt.
DEU / Bildung
29.11.2011 · 09:15 Uhr
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