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UNO-Vollversammlung beginnt mit Reden von Obama und Gaddafi

New York (dts) - In New York ist heute die 64. Vollversammlung der Vereinten Nationen eröffnet worden. Bereits am ersten Tag der siebentägigen Sitzung gab es mit dem Auftritt des libyschen Machthabers Muanmar al-Gaddafi einen Eklat. Gaddafi warf den anderen Mitgliedern in seiner 90-minütigen Rede vor, die UN-Charta zu brechen. Er kritisierte vor allem den Sicherheitsrat der Organisation, der seiner Meinung nach "Terrorrat" heißen solle, weil in ihm die fünf Vetomächte das alleinige Sagen hätten. Mehrere Politiker verließen während Gaddafis Ausführungen den Raum. US-Präsident Barack Obama hatte die Versammlung bereits verlassen bevor Gaddafi das Wort erteilt wurde. Zuvor hatte er in seiner Rede die Bereitschaft Amerikas zu einem Neuanfang erklärt. In den vorherigen Jahren sei durch unilaterales Handeln, aber auch durch Fehlinformationen über die USA Antiamerikanismus ausgelöst worden. Obama bekräftigte seine Absicht, das gespannte Verhältnis der USA zu der Weltorganisation wieder zu verbessern. Der französische Präsident Nicholas Sarkozy hat in seiner Rede eine grundlegende Reform des Weltsicherheitsrats gefordert. Er kritisierte vor allem, dass kein einziges afrikanisches Land einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat habe, das sei "inakzeptabel, weil es unfair ist".
USA / Libyen / UN
23.09.2009 · 23:24 Uhr
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