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UNO: 30.000 Menschen fliehen aus Syrien seit Beginn der Unruhen

New York (dts) - Nach Angaben der UNO sind seit Beginn der Unruhen in Syrien rund 30.000 Menschen aus dem Land geflohen. Das teilte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen in Genf mit. Viele von ihnen retteten sich nach Jordanien, in den Libanon oder in die Türkei.

Dort richtete die Regierung sieben Auffanglager ein, in denen derzeit rund 13.000 Menschen untergebracht sind. Zudem hätten sich dem Bericht zufolge weitere 200.000 Menschen ins Landesinnere geflüchtet. Syriens Machthaber Baschar al-Assad kündigte indessen Parlamentswahlen für den 7. Mai an. US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland bezeichnete das Vorhaben angesichts der anhaltenden Gewalt als "lächerlich". Bereits im vergangenen Herbst kündigte die syrische Führung "freie und transparente" Wahlen an. Ende Februar hatte die syrische Regierung ein Referendum über eine neue Verfassung durchführen lassen, die das bisherige Machtmonopol von Assads Baath-Partei aufheben sollte.
USA / Weltpolitik / Gewalt
13.03.2012 · 20:37 Uhr
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