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Unmut in der CDU über parteiinterne Kritik an Rente mit 63 wächst

Berlin (dts) - Der Unmut in der CDU über die parteiinternen Kritiker der abschlagsfreien Rente ab 63, darunter die CDU-Vize Julia Klöckner und Thomas Strobl, wächst. Nach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußert nun auch der Bundesvize der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler (CDU), Kritik. "Julia Klöckner und Thomas Strobl haben beide einem Koalitionsvertrag zugestimmt, der die Berücksichtigung von Zeiten der Arbeitslosigkeit vorsieht", sagte Bäumler "Handelsblatt-Online".

Das sei auch gerechtfertigt, "wenn für Arbeitslose Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt werden, die von den Arbeitslosen selbst erarbeitet wurden". Der CDA-Vize warf der Partei- und Fraktionsspitze vor, sich bei der Rente mit 63 gegen die eigenen Wähler zu stellen. "Die Arbeitnehmer, denen die Rente mit 45 Beitragsjahren hilft, kommen aus Handwerks- und Familienbetrieben, die sich Frühverrentungen gar nicht leisten können", sagte Bäumler und fügte hinzu: "Die Kampagne gegen die Rente mit 45 Beitragsjahren richtet sich gegen die eigenen Wähler." Gegner der Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren kritisieren die Anrechnung von Arbeitslosenzeiten, die in Extremfällen zu Frühverrentungen ab 61 Jahren führen können.
Politik / DEU / Parteien / Arbeitsmarkt / Gesellschaft
08.04.2014 · 07:14 Uhr
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