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UNICEF: Lebensbedingungen für Kinder in Afghanistan am schlimmsten

New York (dts) - Die Lebensbedingungen für Kinder sind in Afghanistan am schlimmsten. Zu dieser Einschätzung kommt das Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) in seinem Jahresbericht "Zur Situation der Kinder in der Welt". Dieser erscheint anlässlich des heutigen 20. Jahrestags der UN-Kinderrechtskonvention in einer Sonderausgabe. Afghanistan hat demnach die höchste Kindersterblichkeitsrate der Welt, auf 1000 Geburten kommen 257 Todesfälle. Generell seien die Lebensbedingungen für Kinder im südlichen Afrika und in Asien am härtesten, Verletzungen der Kinderrechte kämen aber überall auf der Welt vor. Bis heute werden nach Einschätzung von UNICEF Millionen Kindern elementare Rechte auf Überleben, Bildung, Schutz und Beteiligung vorenthalten. So fehlen jedem zweiten Kind auf der Welt grundlegende Dinge zum Überleben und zu ihrer Entwicklung wie ausreichende Nahrung, Schulbildung oder sauberes Wasser. Viele dieser Kinder sind auch besonders von den Folgen der globalen Finanzkrise, von Unterernährung, dem Klimawandel und wachsenden sozialen Gegensätzen bedroht. Auch in Deutschland gibt es nach Ansicht des Kinderhilfswerks Handlungsbedarf. "Die deutsche Gesellschaft muss kindergerechter werden und allen Kindern helfen, ihre Fähigkeiten zu entfalten. Der 20. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention wäre ein guter Anlass, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen", forderte Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland.
USA / Afghanistan / UNICEF / Kinder
20.11.2009 · 00:35 Uhr
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