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Unglücksschiff war nur 150 Meter vom Ufer entfernt

Rom (dpa) - Das vor der toskanischen Küste havarierte Kreuzfahrtschiff war nur 150 Meter vom Ufer entfernt und der Insel Giglio «unglaublich nahe». Das sagte der leitende Staatsanwalt von Grosseto, Francesco Verusio, am Sonntag nach ersten Analysen der Blackbox des Schiffes.

Erst 58 Minuten, nachdem die «Costa Concordia» einen Felsen gerammt hatte, habe die Besatzung die Küstenwache alarmiert, sagte Verusio nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa. Das Schiff war dann nahe der Insel auf Grund gelaufen und in Schräglage geraten.

Bei den Ermittlungen prüft der Staatsanwalt auch, ob der Kapitän absichtlich so dicht an die Insel herangefahren ist, um die Insulaner einem Brauch folgend mit der Schiffssirene zu begrüßen. Die Blackbox speichert die Kommandos und die Kommunikation des Schiffes.

Schifffahrt / Unfälle / Italien
15.01.2012 · 21:31 Uhr
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