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Unfall in Wasserkraftwerk in Sibirien: Bisher 14 Tote geborgen

Moskau (dts) - Nach dem schweren Unfall in Russlands größtem Wasserkraftwerk am Sajano-Schuschenskaja Stausee in Sibirien sind bislang 14 Tote geborgen worden. Wie die russische Nachrichtenagentur "Ria Novosti" berichtet, werde von einer weiterhin steigenden Zahl der Toten ausgegangen. Derzeit werde noch nach 60 vermissten Personen gesucht. Zudem breitet sich der Ölteppich, der infolge des Unfalls entstanden war, weiter im Fluss Jenissei aus. Der regionale Zivilschutz spricht mittlerweile von einer mehr 100 Kilometer langen Ölspur auf dem Fluss. In dem Wasserkraftwerk war am frühen Montagmorgen ein Öl-Transformator im Maschinenraum während Reparaturarbeiten explodiert. Die Unfallursache ist noch nicht vollständig geklärt, jedoch wird von einem Turbinendefekt ausgegangen.
Russland / Unfall
19.08.2009 · 15:57 Uhr
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